Gleich nach den Sommerferien hat die Planung für die neue Ausgabe des Experimentierlabors Fahrt aufgenommen. Anfang November stehen den Klassen von Bütschwil-Ganterschwil zwölf halbe Tage offen, um einen Einblick in die Welt der Technik zu bekommen.
Vier Partner entwickeln die Experimentierstationen
Mit der AVM Engineering AG, der Hälg AG, der Raiffeisenbank und energietal toggenburg stehen vier Partner fest, die eigene Stationen entwickeln und betreuen.
Die Ideen aus dem Kickoff Treffen zeigen bereits, wie vielfältig das Experimentierlabor werden soll. In den Experimenten wird es um Automatisierung, Elektrotechnik, Steuerung, Heizung & Sanitär und Programmieren gehen, alles Themen rund um MINT und Erneuerbare Energie.
Jede Klasse verbringt einen halben Tag im Experimentierlabor. In kleinen Gruppen wechseln die Schülerinnen und Schüler von Station zu Station. Dort heisst es ausprobieren, beobachten, programmieren, messen und Zusammenhänge entdecken – möglichst immer mit einem starken Bezug zur Arbeitswelt.
Bis zu 260 Kinder und Jugendliche sind im November mit dabei
Die Besuche für Klassen der 5., 6.,7. & 8. Stufen finden im November statt. Pro Tag sind zwei Halbtage vorgesehen, insgesamt stehen damit zwölf Durchführungsfenster zur Verfügung, so dass total bis zu 260 Kinder und Jugendliche vom Experimentierlabor profitieren können.
Bis dahin bleibt noch einiges zu tun: Die Experimente werden weiterentwickelt und getestet, der passende Standort wird festgelegt, die Einsatzplanung mit den Schulen koordiniert und die Kommunikation vorbereitet.
Doch bereits jetzt ist klar: Im Experimentierlabor Bütschwil-Ganterschwil treffen Schule, Wirtschaft, Technik und Entdeckergeist direkt aufeinander. Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass Technik nicht abstrakt sein muss – sondern etwas ist, das sie selber ausprobieren, verstehen und gestalten können.
Und vielleicht entdeckt die eine oder der andere dabei bereits ein Talent oder einen Beruf, der bisher noch gar nicht auf dem Radar war.